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TED-News: Wie "Grün" ist TED selbst?

Mehr als 800 Meinungsführer aus aller Welt besuchen die TED-Global-Konferenz. Nachhaltige Themen sind ein fester Bestandteil des Vortragsprogramms. Aber wie "grün" ist denn die TED-Veranstaltung selbst?


Positiv fällt auf, dass ein großer Teil der Verpflegung und auch viele der angebotenen Snacks während der Konferenz inzwischen auf Bio-Zutaten beruhen. Natürlich wird der Müll getrennt gesammelt. Die TEDster werden aufgefordert, für das Trinkwasser keine Becher, sondern immer wieder ihre TED-Flaschen zu verwenden. In dem sehr begehrten "Goodie Bag", den jeder Teilnehmer geschenkt bekommt, war dieses Jahr neben einigem technischen Schnick-Schnack ein hochwertiges Sport-Polo aus reiner Merino-Wolle von Icebreaker, das nicht nur als sehr leistungsfähiges Naturprodukt, sondern auch durch seine sehr nachhaltige Herstellung überzeugt. Der eingenähte "Baa-Code" ermöglicht es dem Nutzer sein T-Shirt bis zur einzelnen Merinofarm nachzuverfolgen.

Was bei einer derart innovativen und bewussten Veranstaltung negativ überrascht, ist, dass die Konferenz mit ihrem hohen Reise- und Energieaufwand nicht klimaneutral durchgeführt wird. Selbst für die Teilnehmer gibt es kein Angebot, die Anreise und Teilnahme zu neutralisieren. Auch bei der Sponsorenwahl ist TED nicht zimperlich: Ein Konzern wie Shell als Hauptsponsor der Veranstaltung setzt kein nachhaltiges Zeichen. In Plastik laminierte Teilnehmerausweise, die omnipräsenten Coca Cola Produkte und die konventionell produzierten Drucksachen zeigen noch einiges an mangelnder Sustainability-Konsequenz. Da geht noch was, TEDster!!

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